Naw Jessy John Wah

Arbeit ist hier etwas anderes als in Myanmar. Hier lohnt es sich zu arbeiten, zu Hause kann man vom Verdienten kaum leben.”

Frau Wah arbeitet seit dem erfolgreichen Abschluss ihrer einjährigen Ausbildung als Altenpflegehelferin.

Das Gespräch fand im Februar 2017 statt.

 „Die Arbeit beim Ambulanten Pflegedienst ist befriedigend. Meine einzige Patientin benötigt täglich eine siebenstündige Pflege. Dabei kann ich mich entspannen und alles in Ruhe tun.“

Frau Wah strahlt Gelassenheit und Ruhe aus. „Familie, Kinder, meine Arbeit – das ist eine gute Konstruktion“, sagt sie. „Wir leben gut hier in Deutschland. Mein Mann ist Sushikoch und ich verdiene als Altenpflegehelferin. Da können wir unseren Familien im Heimatland helfen.“ An ihre Heimat denkt Sie mit gemischten Gefühlen. Arbeit sei hier etwas anderes als in Myanmar. Hier lohne es sich zu arbeiten, zu Hause könne man vom Verdienten kaum leben. „Hier kann ich Pläne für die Zukunft machen und verschiedene Möglichkeiten durchspielen“, sagt sie. Gern würde sie die dreijährige Altenpflegeausbildung machen. Ihre Arbeit beim mobilen Pflegedienst beschreibt sie als sehr befriedigend. Ihre einzige Patientin benötigt täglich eine siebenstündige Pflege. „Dabei kann ich mich entspannen und alles in Ruhe tun. Im Pflegeheim ist die Arbeit zwar vielseitig und interessant, es kann jedoch auch schnell anstrengend werden, wenn Kollegen ausfallen und doppelte Arbeit anfällt.“